Raus aus der Konsumgesellschaft

Raus aus der Konsumgesellschaft

Raus aus der Konsumgesellschaft

Eigentlich ist jedem bewusst, das mit unserer Konsumgesellschaft etwas nicht stimmt. Wir kaufen um des kaufens willen. Weil wir mehr haben wollen, immer mehr, in dem Glauben das uns das glücklicher macht.
Die Werbung verspricht es doch: eine schöne, heile Welt, wenn wir nur diese Produkte kaufen.

Diese Produkte stehen im Laden in schönen Reihen vor uns,
20 verschiedene Waschmaschinen, 20 verschiedene Zahnbürsten oder 20 verschiedene Deos.
Es überkommt einen die leise Ahnung, das alle gleiche gut funktionieren und nur das äußere der Unterschied ist.

Was könnten wir stattdessen schaffen?

Mir stellt sich bei dieser Menge an Produkten oft die Frage:
Wie weit könnte die Menschheit sein, wenn wir unsere Arbeitskraft nicht dafür verschwenden würden, soviel Arbeit und Material in die Entwicklung von 20 mal ein und dem selben Produkt zu stecken?
Mir dämmert, das wir schon längst auf dem Planeten Mars sein könnten, wenn nicht 10 verschiedene Firmen an einer Waschmaschine oder Zahnbürste herumforschen würden.

Diese ganzen Waschmaschinen und Zahnbürsten, die so teuer erforscht wurden und in die Arbeit und Forschung gesteckt wurden, müssen sich schließlich auszahlen. Also werden teure Werbekampagnen in die Wege geleitet, die dem Kunden vorgaukeln, das es ihnen besser geht, wenn sie doch nur diese Zahnbürste kaufen.

Um die Produkte kaufen zu können, dafür gehen wir arbeiten. Wir arbeiten, um uns das Auto leisten zu können, mit dem wir zur Arbeit fahren. Wir arbeiten um mehr zu haben, um der schönen Welt, die uns die Werbung vorgaukelt, ein bisschen näher zu sein.

Macht uns mehr zu haben wirklich zu glücklicheren Menschen?

Als digitaler Nomade lernt man, sich von seinem Besitz zu lösen. Unterwegs ist jedes Gramm mehr, das man herumschleppt, nur Ballast. Man reduziert sich auf das notwendigste.
Bei mir ist es so, dass es irgendwie befreiend wirkt, nicht alles haben zu müssen. Es erleichtert, was man tragen muss. Ich kann mir nicht einfach was kaufen, weil es mich laut Werbung glücklicher macht. Nein, ich muss mich zwangsläufig auf die Dinge beschränken, die mir nützlich sind. Und was einem nützlich ist, hilft einem bei der eigenen Arbeit. Der Arbeit an sich selbst, der Arbeit an dem eigenen Traum.

Es hilft bei dem Verzicht auf den Konsum, das ich durch meine Wanderungen gar nicht so sehr der Werbung ausgesetzt bin. Ich bin nicht per se gegen Werbung, sinnvoll eingesetzt, für Dinge die man wirklich braucht ist das durchaus sinnvoll. Man sollte sich nur davor hüten sich einer ständigen Berieselung durch Werbeangebote auszusetzen und den Kopf einschalten bevor man etwas käuft.
Es ist die eigene Entscheidung ob man Teil der Konsumgesellschaft sein möchte oder nicht.


Das wollte ich mal los werden. Wie denkt ihr darüber?
Ihr könnt unten in den Kommentaren darüber diskutieren.

MfG
Shi

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