Als digitale Nomadin in Budapest

Als digitale Nomadin in Budapest

Letze Woche war ich als digitale Nomadin in Budapest unterwegs.

Nun bin ich erstmal wieder in Deutschland. Die Woche in Budapest war sehr schön und erlebnisreich. In diesem Beitrag möchte ich meinen Eindruck aus Sicht einer digitalen Nomadin beschreiben. Kann man in Budapest als digitaler Nomade leben?

Internet:

Das wichtigste für digital arbeitende Menschen ist natürlich, das es gute Möglichkeiten gibt das Internet zu nutzen. Ursprünglich hatte ich vor mit meinem ASUS Tablet in der Stadt nach einem guten Arbeitsplatz zu suchen. Doch war die Internetverbindung die bei dem Appartment, das wir gemietet hatten, so gut das ich alle Arbeit bequem von dort machen konnte.
Allerdings gibt es sehr viele Cafés die Wifi anbieten. Menschen mit Laptops habe ich so einige dort gesehen.
Eine drahtlose offene Verbindung findet man auch in Shoppingcentern, wo es auch genug Sitzplätze gibt, die nicht zu einem bestimmten Laden gehören. So muss man auch nicht was zu essen kaufen, um dort sitzen und arbeiten zu können. Wer aber was essen oder trinken möchte findet dort alles.

Unterkunft:

Zusammen mit meinem Freund hatte ich über booking.com ein kleines, zugegebenermaßen etwas spartanisches, aber sauberes Apartement mitten in der Stadt gemietet, für ca. 150 Euro die Woche. Es gab eine Küchenecke, großes Bett und anständiges Bad. Keine gehobene Klasse, aber alles funktionierte und war gut. Dazu bekamen wir eine vergünstigte Parkkarte für ein Parkhaus in der Nähe. Und wie oben geschrieben war das angebotene WLAN sehr gut. Man kann sicher für mehr Geld höherwertiges bekommen, aber wenn man die Unterkunft nur zum schlafen und arbeiten braucht und den Rest der Zeit Budapest erkundet, ist es völlig ausreichend. Für mich kommt dazu, das ich etwas Geld sparen möchte, das ich dann in Thailand ausgeben kann. Für eine digitale Nomadin braucht es nicht mehr.

Lifestyle:

Budapest ist die Hauptstadt Ungarns und das Zentrum des Landes. Es ist immer etwas los und für jeden Geldbeutel was dabei. Man kann hier soo viel machen, die verschiedenen Sehenswürdigkeiten besuchen, in Clubs und Bars gehen, eine Donaurundfahrt machen, kurzum in Budapest kann man alles machen. Die allgemeinen Lebenskosten sind im Vergleich zu Deutschland niedriger, wenn man sich von den auf Touristen spezialisierten Läden fernhält. Am besten, man geht da essen, trinken und einkaufen wo die Magyaren auch sind. Leider sieht man auch viel Armut, Menschen die in den U-Bahnstationen schlafen und im Müll suchen.
Die Stadt ist sehr international. Mit Englisch kommt man fast überall weiter, teilweise auch mit Deutsch.

Fazit:

Budapest ist das Herz Europas.

Es bietet für eine digitale Nomadin alles was man braucht.
Der Strom der Donau, genauso wie die Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa führen hindruch und haben die Stadt groß gemacht.
Hier Leben so viele Menschen verschiedener Herkünfte und Lebenslagen dicht neben- und miteinander. Alt neben neu, arm neben reich, Magyaren neben Ausländern.
Das gibt der Stadt ihren eigenen Charme. Budapest zeigt einem alle Möglichkeiten, aber auch alle Abgründe die man in seinem Leben erreichen könnte.

Lest meine anderen Beiträge, über Budapest:

Über meine Weitwanderung:

Was denkst Du über Budapest?

MfG
Shi

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