2 Monate auf Koh Lanta

2 Monate auf Koh Lanta

2 Monate auf Koh Lanta

Ich habe die letzten 2 Monate auf Koh Lanta verbracht. Die Insel im Süden Thailands hat es mir echt angetan. Morgen muss ich dieses Paradies verlassen.
Ich fliege von Krabi, über Bangkok und Neu Delhi nach Frankfurt.

Meine Unterkunft

Hier auf Koh Lanta habe ich (fast) alles gefunden, was ich brauche.
Eine günstige, einfache Unterkunft in einer Bambushütte, mehr brauche ich nicht. Großes Bett mit Moskitonetz und ein kleines eigenes Bad. Eine kleine Verranda davor, wo man sitzen kann. Das ganze für 300 Baht die Nacht, wobei der Preis Verhandlungssache ist. Den letzten Monat habe ich nur 250 Bath pro Nacht gezahlt.
Der 1 Kilometer lange Traumstrand ist nur 2 Minuten entfernt. Das Wasser im Meer ist klar, zum Horizont hin geht es in dunkler werdende Blautöne über.
Es ist nicht überfüllt von Touristen, aber auch nicht leer.

Das Wetter

Sonnenuntergang auf Koh Lanta
Sonnenuntergang auf Koh Lanta

Die Temperaturen hier lagen hier in den letzten zwei Monaten zwischen 20° (nachts) und 35° Celsius. Wenn man aus Europa direkt hier her kommt, wird man sich erst mal an die heißen Temperaturen gewöhnen müssen. Durch meinen Aufenthalt in Chiang Mai war ich schon ganz gut aklimatisiert, als ich hier ankam. Dennoch, die Temperaturen hier sind höher als im Norden.
Aber durch den Wind vom Meer lassen sich die hohen Temperaturen sehr gut aushalten. Das Wasser im Meer ist sehr warm. Nachts ist es wärmer als die Lufttemperatur.
Vom Wetter her, war es bis Mitte März noch sehr gut. Es gab vielleicht einmal in der Woche Regen. Nun fängt so langsam die Green Season hier an, in der es hier viel mehr regnet. Jetzt regnet es etwa alle zwei Tage, aber es ist trotzdem nicht kalt.
Abends gibt es hier die spektakulärsten Sonnenuntergänge die ich je gesehen habe. Das ist besser als Kino.

Viel Natur

Es gibt hier viel Natur. Da die Insel nicht so überlaufen ist, wie zum Beispiel Phi Phi oder Ko Samui, gibt es hier noch Platz für die Natur, mit den posititven und negativen Auswirkungen, die damit einhergehen. Ein Grund mehr warum ich mich hier so wohl fühle.
Seeadler kreisen über dem Strand. Im Meer sieht man manchmal riesige Fischschwärme nahe am Strand. Zahlreiche Strandkrabben und Einsiedlerkrebse laufen Nachts am Strand herum. Ab und zu sieht man auch mal eine Qualle.
In meiner Bambushütte bin ich auch nicht alleine. Ich habe Geckos und Tokkees, die Nachts alles wegfressen, was ich nicht so mag. Im Bad ist ein kleiner Frosch unter dem Waschbecken, der Abends raus kommt.
Draußen sieht man verschiedene Eidechsen. Es gibt hier auch Schlangen und Warane, ich habe aber keine gesehen.
Dazu kommen die Tiere der Einheimischen: Hühner, Katzen und Hunde laufen ziemlich frei überall herum.

Ein sicheres Reiseziel

Die lokale Bevölkerung verdient ihren Lebensunterhalt vom Tourismus.
Dennoch bleibt hier alles in einem gewissen Rahmen. Die Preise sind höher als auf dem Festland, aber es ist immer noch viel günstiger als in Europa. Die Thais sind sehr nette Leute, man wird auch mal eben zum Barbeque eingeladen. Besonders wenn man mit den paar Brocken Thailändische, die man gelernt hat, ein Gespräch eröffnet, sind sie sehr hilfsbereit.
Man fühlt sich hier generell, ebenso wie in Chiang Mai, erstaunlich sicher. Man kann hier bedenkenlos seine Sachen am Strand liegen lassen, oder auf einem Tisch im Restaurant vergessen – wenn man zurück kommt sind die Sachen alle noch da. Selbst in Deutschland würde ich mich in der Hinsicht nicht so sicher fühlen und erst recht nicht in anderen Touristengebieten in Europa.

Tolle Menschen

Ich habe hier viele supernette Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen!
So viele Reisende, zieht es hier hin. Nicht nur Touristen, sondern Langzeitreisende, wie ich es bin. Menschen die meine Passion teilen. Da fühle ich mich wie zu Hause. Wunderschön wenn man mit Gleichgesinnten zusammen sitzt, die einen bei den Reiseplänen, die man noch so hat, unterstützen und viele Ratschläge geben, wie man was unterwegs machen kann.

Ich bleibe dran!

Ich bin wirklich traurig das ich Thailand nun verlassen muss.
Die 2 Monate auf Koh Lanta haben mir sehr gut getan. Ich war fast jeden Tag im Meer schwimmen und den Strand entlang laufen, bevor ich mit schreiben angefangen habe. Ein wundervoller Tagesablauf.
Ich bin ziemlich sicher, das ich hier wieder herkommen werde.
Vorher muss ich digitale Nomadin werden. Noch habe ich es nicht geschafft.
Ich verdiene ein wenig Online, aber es reicht noch nicht zum Leben. Aber ich habe hier sehr, sehr viele Ideen bekommen, wie ich das anpacken kann.
Ich bleibe auf jeden Fall dran, und eines Tages werde ich es schaffen, mir das Leben meiner Träume zu erfüllen!


Wie immer kannst Du unten deinen Kommentar zum Geschriebenen hinterlassen.

Eure Shi – geschrieben in Koh Lanta, Thailand

This post has already been read 1185 times!

Folge mir oder Teile Inhalte:
RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://shi-digitalnomad.de/2-monate-auf-koh-lanta/

Ähnliche Beiträge:

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: